Ziele des „Holz und Wald“-Tages

Am 7. Februar 2022 soll über die Weiterentwicklung bioökonomischer Prozesse zwischen Forst- und Holzwirtschaft für die nachhaltige Sicherstellung der Rohstoffversorgung diskutiert werden.

Dazu veranstaltet die Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt und dem Landkreis Mansfeld-Südharz den „Holz und Wald“-Tag: InnovationsHub in Sachsen-Anhalt.

Mit der Veranstaltung werden fünf Ziele verfolgt:

    1. Identifizierung der aktuellen Situation hinsichtlich Waldzustand und Rohstoffversorgung der Sägewerke und weiterverarbeitenden Industrie.
    2. Lösungsansätze zur stärkeren stofflichen Nutzung von Holz durch Informationsaustausch mit Experten.
    3. Verwertung der verschiedenen Holzarten.
    4. Waldumbau durch Pflanzung von Laubholz in verfügbaren Waldflächen, sowie Vorstellung des Laubholzes als Lösungsansatz zur Sanierung des zukünftigen Forstes.
    5. Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsketten zwischen Wald- und Holzwirtschaft durch das InnovationsHub „Zukunft Holz + Klima“.

„Mit der Veranstaltung wollen wir zwei Zielgruppen bestehend aus Holzwirtschaft sowie Wald- und Forstbesitzern ansprechen“, erklärt Dr. Pouria Rezaee Niaraki, Projektmanager InnovationsHub „Zukunft Holz & Klima“.

Innerhalb der Veranstaltung soll es drei Workshops geben. Die ersten beiden Sitzungen finden parallel statt und richten sich an jeweils eine der beiden Zielgruppen.

„Zu Beginn möchten wir in den Workshops die aktuelle Situation der Holzwirtschaft sowie der Wald- und Forstbesitzer eruieren. Am Ende des Workshops sollen die jeweiligen Gruppen ihre Vorstellungen, Herausforderungen und mögliche Maßnahmen formulieren, um im Anschluss gemeinsam zu diskutieren“, erläutert der Projektmanager.

„Im Idealfall können am Ende der Veranstaltung bereits erste Konzept für die Bildung diverser Wertschöpfungsketten zwischen Forst und Holzwirtschaft definiert werden“, sagt Dr. Pouria Rezaee Niaraki.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der SMG.

Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesförderung STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlkraftwerkstandorten finanziert.