Thyragrotte erhält Fördermittel vom Bund

Das beliebte Freizeitbad „Thyragrotte“ in Stolberg kann umfassend saniert werden. Am Mittwoch erhielt das Vorhaben im Haushaltsausschuss des Bundestages den Zuschlag. Mit 3,8 Millionen Euro, aus dem Sonderprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, wird die Sanierung der „Thyragrotte“ gefördert.

Das gemeinsame und systematische Vorgehen in der Region Mansfeld-Südharz hat maßgeblich zum Gelingen des Förderantrages beigetragen. „Nur durch die intensive und enge Zusammenarbeit aus Gemeinderat, Bundes,- sowie Landtagsabgeordneten und der Standortmarketinggesellschaft Mansfeld-Südharz war es möglich, die Wichtigkeit des Sanierungsvorhabens für unsere Region, auch über die Landesgrenzen hinauszutragen und zu verdeutlichen“, sagt Andreas Hensel, Geschäftsführer der Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH. „Insbesondere möchte ich mich bei Dr. Clemens Ritter von Kempski für sein Engagement bedanken“, ergänzt Andreas Hensel.

Die Sanierung und Modernisierung der „Thyragrotte“ stellt eine langfristige und nachhaltige Impulsmaßnahme zur Gesamtentwicklung der Stadt Stolberg dar. Bereits jetzt ist die Therme das übernachtungs- und tagestouristische Zugpferd der Stadt Stolberg. Der Bereich Gesundheits- und Wellnesstourismus stellt mittlerweile ein großes Marktpotential dar. Insbesondere in der Verknüpfung mit dem bestehenden Wander- und Radtourismus in Stolberg, sind die Voraussetzungen für neue touristische Verknüpfungen gegeben.

„In einem authentischen und regionalen Ambiente sollen im Sinne der Trends ‚Gesundheit‘ und ‚Klimabewusstsein‘ Wellness- und gesundheitstouristische Angebote geschaffen werden. Die Region „Harz“ und die Natur stehen dabei immer im Vordergrund“, sagt Stefanie Müller, Leiterin Tourismusmanagement der Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH.

Die Therme soll Identifikationspunkt der Einheimischen und ein durchgängig authentisches „Harz-Erlebnis“ für den Besucher werden.