Nachricht aus der Kreisverwaltung

Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum – Lokales Breitband

Die Bundesnetzagentur hat einen ersten Entwurf zu einer  „Verwaltungsvorschrift  Lokales Breitband“ vorgelegt. Diese Verwaltungsvorschrift konkretisiert die Rahmenbedingungen zur Nutzung der  Frequenzen im Bereich 3.700 bis 3.800 MHz, die die Bundesnetzagentur in Ergänzung zur jüngst abgeschlossenen 5G-Versteigerung an Grundstückseigentümer zum Betrieb lokaler Funknetze vergeben wird. Diese Frequenzen sollen  Eigentümern bzw. Mietern oder Pächtern  von Grundstücken zum Betrieb lokaler Mobilfunknetze gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Das Verfahren richtet sich damit an Gewerbebetriebe oder auch die Landwirtschaft. Die entsprechenden Netze  müssen nicht von den Grundstückseigentümern  selbst, sondern können auch von beauftragten Unternehmen betrieben werden, die auch den Frequenzzuteilungsantrag bei der BNetzA  stellen können. Vor diesem Hintergrund kann der  Aufbau lokaler, grundstücksbezogener Netze auch für mittelständische Unternehmen von Interesse sein. Derzeitig ist eine Antragstellung noch nicht möglich, wird aber für die 2. Jahreshälfte anvisiert.