Chancen aus der Energiepotentialanalyse für Mansfeld-Südharz

Energiepotentialanalyse

Eine wichtige Arbeitsgrundlage für den Projektmanager Energie, Chris Wachholz, sind unter anderem die Studien der Innovationsregion Mitteldeutschland.

Diese untersuchen im Rahmen des GRW-Strategieprozesses neue Wege für Wertschöpfung und Innovation im Mitteldeutschen Revier.

Eine dieser Studien, das Energiekonzept, beschäftigt sich mit der Bestandsaufnahme in den Sektoren Wärme, Strom und Treibhausgasemissionen. Dabei werden die Erzeugung und der Verbrauch berücksichtigt. Energiepotentiale und deren Betrachtung in den Bereichen Wind, Photovoltaik, sowie Biogas werden genauer erläutert.

„Als Fazit der Studie kann man sagen, dass die Region Mansfeld-Südharz verschiedene Möglichkeiten bietet, eine Vielzahl von Energiepotentialen nutzbar zu machen. Der Landkreis verfügt unter anderem über ein massives Flächenpotential“, sagt Chris Wachholz.

Handlungsbedarf beim Ausbau erneuerbarer Energien

Die Studie zeigt aber auch, wie dringend der Handlungsbedarf beim Ausbau erneuerbarer Energien und dem Bilden regionaler Wertschöpfungsketten ist.

Bis zum Jahr 2040 wird sich die Wertschöpfung in Halle verdoppeln, Leipzig wächst wahrscheinlich noch bedeutend stärker. Der Landkreis Mansfeld- Südharz wächst jedoch durchschnittlich nur mit etwas über 2 Prozent pro Jahr, das heißt wir wachsen in 20 Jahren kaum mehr als 50 Prozent.

„Man sieht daran deutlich, dass sich in Zukunft, die Regionen, die aktuell eher schwächer sind, noch weiter von der Spitze entfernen werden. Dieser Entwicklung gilt es entgegen zu wirken. Das ist jedoch nur möglich, wenn man ein hohes Maß an Eigeninitiative und Handlungsbereitschaft an den Tag legt“, ist sich der Projektmanager für Energie sicher.

Mit Blick auf die Ergebnisse der Studie sieht Chris Wachholz durchaus Chancen für die Region Mansfeld-Südharz, die es aktiv zu nutzen gilt.

„Anhand der Bedarfsprognose ist ersichtlich, dass MSH das Potential hat, eine Energieüberschussregion für erneuerbare Energien zu werden. Das ist erreichbar durch Industrieansiedlung und Wertschöpfung, die durch Energieexporte entsteht“.

Wichtig ist hierbei ein frühzeitiger und bedarfsgerechter Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Einbindung regionaler Partner, wie beispielsweise Stadtwerke.

Im nächsten Schritt hat sich der Projektmanager vorgenommen, die Ergebnisse der Studie auf die einzelnen Kommunen zu übertragen.

Dazu wird Chris Wachholz Steckbriefe erstellen, um die Potentiale und die speziellen Gegebenheiten herauszuarbeiten.

Daraus können dann Handlungsempfehlungen für die Kommunen entwickelt werden.